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Entkalkungsanlagen


Entkalkungsanlagen - Wasserenthärter für hartes Wasser

Immer wieder ist davon zu hören und zu lesen, dass in vielen Regionen Deutschlands das Leitungswasser sehr hart ist. Dies führt unter anderem dazu, dass sich in großen Mengen Kalk in Waschmaschinen oder auch in Getränkeanlagen ablagern kann. Mit einer Entkalkungsanlage können Sie aktiv dagegen wirken. Die Anlagen sind in diversen Größen erhältlich und eignen sich auch für den häuslichen Gebrauch. Kleine Wasserenthärtungsanlagen fassen 10 l Flüssigkeit. Bei erhöhtem Bedarf gibt es auch Angebote mit 30 l der 40 l zu entdecken. Dank solcher Wasserenthärtungsanlagen wird die Verwendung von Wasserenthärter in Spülmaschinen und anderen Haushaltgeräten überflüssig. Auch das Entkalken von Wasserkochern und Kaffeemaschinen entfällt somit.

Wird das Wasser in Ihrem Haushalt durch eine Entkalkungsanlage gefiltert, hat dies gleich mehrere Vorteile zu bieten. Das weiche Wasser eignet sich besser für den Verzehr. Ebenso lässt sich die Lebensdauer einer Waschmaschine aktiv mit entkalktem Wasser verlängern.

Aber worauf ist beim Kauf einer Entkalkungsanlage zu achten? Wie funktionieren die Geräte, und ist jeder Wasserentkalker für jeden Einsatz geeignet? Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen in der Übersicht. Finden Sie so ganz leicht das beste Angebot für Ihren Bedarf.

Wie funktionieren Entkalkungsanlagen?

Die meisten Enthärtungsanlagen nutzen das sogenannte Ionenaustausch-Verfahren. Dabei handelt es sich um einen chemischen Prozess. Kalzium und Magnesium werden aus dem gefilterten Wasser entfernt. Diese Inhaltsstoffe werden anschließend durch leicht lösliches Natrium ersetzt. Natrium ist ein Bestandteil von Salz.

Kalk setzt sich aus nahezu komplett aus Magnesium und Kalzium zusammen. Wird Wasser verdampft, bleibt Kalk zurück. Je nach Wohnort ist der Kalkgehalt des Leistungswassers unterschiedlich hoch. Je höher er ist, umso schneller kommt es zu Ablagerungen von Kalk in Waschmaschinen oder Spülmaschinen.

Eine Entkalkungsanlage im privaten Haushalt wird hinter die Wasseruhr integriert. Das harte Wasser wird also durch die Hausinstallation geliefert und anschließend in der Enthärtungsanlage von Kalzium und Magnesium befreit. Dafür wird das Wasser durch ein Ionenaustausch-Harz geleitet. Dieses befindet sich im Inneren der Anlage. Dort wird die Enthärtung des Wassers vorgenommen. Der Aufbau dieses Ionenharzes ist so konzipiert, dass Magnesium- und Kalzium-Ionen aus dem Wasser entfernt werden und durch Natrium-Ionen ersetzt werden. So wird die Wasserhärte reduziert und Sie erhalten weiches Wasser direkt aus dem Wasserhahn.

Es gibt verschiedene Varianten für die Entkalkungsanlagen. Sämtliche Modelle sorgen dafür, dass das gefilterte Material nicht in das Wasser zurückgeführt werden kann. So bleibt das Wasser nach der Aufbearbeitung im Ionentauscher kalkfrei und hat einen geringeren Härtegrad.

Welche Entkalkungsanlagen gibt es?

Auch wenn der Ionentauscher für die Entkalkungsanlagen besonders beliebt ist, ist es nicht die einzige Option:

  • Ionentauschanlage

  • Umkehrosmoseanlage

  • Physikalische Wasserbehandlung

Die Ionentauschanlage wird also einsäulige oder zweisäulige Variante angeboten. Die kleineren, einsäuligen Anlagen sind ideal für den Einsatz in privaten Haushalten. Sie nehmen weniger Platz ein, da die gesamte Aufbereitung innerhalb eines Containers stattfindet. Die zweisäulige Lösung separiert den Entkalkungsvorgang und den Wasserbehälter voneinander. Dies ist vor allem für die Wartung hilfreich.

Eine umfassende Wasseraufbereitung bieten Umkehrosmose-Anlagen. Diese filtern nicht nur Kalk, sondern auch andere Stoffe wie Nitrate, Schwermetalle oder Phosphate aus dem Wasser. Diese Anlagen bieten hochwertiges Trinkwasser, das sich direkt aus dem Hahn genießen lässt. Zu bedenken ist jedoch, dass diese Anlagen auch selbst einen gewissen Wasserverbrauch aufweisen.

Eine umstrittene Methode der Wasserenthärtung setzt auf den Nutzen von elektromagnetischen und magnetischen Hochfrequenzfeldern. Diese sollten die Verkalkung verhindern. Verbraucher hoffen hier auf eine Lösung ohne Chemikalien – leider sind bisher keine wirksamen Methoden nachgewiesen worden.

Ab wann lohnt sich eine Entkalkungsanlage?

Ob kalkhaltiges Wasser ein Problem darstellt oder nicht, darüber streiten sich die Experten. Klar ist, dass Kalkablagerungen in Waschmaschinen oder in Rohren zu Problemen führen können. Zudem ist die Wachleistung bei einem hohen Grad von Wasserhärte deutlich schwächer als bei weichem Wasser.

Um die Waschmaschine oder die Küchenarmaturen frei von Ablagerungen zu halten, nutzen viele Verbraucher separate Reinigungs- und Entkalkungsmittel. Wird eine Entkalkungsanlage genutzt, entfallen nicht nur der Arbeitsaufwand dafür, sondern auch die Anschaffungskosten.

Natürlich muss auch das Tauschharz einer Ionentauschanlage regelmäßig erneuert werden. Nur so kann es ausreichend Natrium-Ionen in das Wasser zurückführen. Die Anlagen spülen das Ionenharz mit einer speziellen Solelösung. Die ausgeschwemmten Stoffe werden einfach über das Abwasser entsorgt. Das Tauschharz wird mit Natrium-Ionen angereichert. Um dies zu gewährleisten, muss das sogenannte Regeneriersalz regelmäßig nachgefüllt werden. Eine Anlage, die sich in einem Einfamilienhaus befindet, braucht bis zu 15 kg Salz pro Monat. Die Gesamtkosten für die Nutzung, das Regenerierungssalz und das zusätzliche Abwasser belaufen sich nicht auf mehr als 10 Euro.

Die Anschaffung einer Entkalkungsanlage ist recht teuer. Je nach Größe und Modell können bis zu 1500 Euro anfallen. Im unteren Preissegment erhalten Sie Angebot für rund 800 Euro. Die jährlichen Wartungskosten von etwa 80 – 120 Euro kommen ebenfalls auf Sie zu.

Gleichzeitig sparen Sie die Kosten für Kalkreiniger und andere Produkte, um die Folgen von zu hartem Wasser zu bekämpfen. Darüber hinaus können Sie die Nutzungsdauer von hochpreisigen Geräten wie der Spülmaschine oder der Waschmaschine verlängern. Bei starker Kalkbelastung im Wasser kann es zu sehr kostspieligen Rohrschäden kommen.

Ob sich der Einbau einer solchen Anlage lohnt, wird also durch mehrere Faktoren bestimmt. Der durchschnittliche Härtegrad in Sachsen-Anhalt liegt mit 24 °dH (deutscher Härtegrad) sehr hoch. In Bremen liegt der Durchschnittswert gerade einmal bei 8 °dH. Auch die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen muss berücksichtigt werden. Ein Einpersonenhaushalt nutzt die Waschmaschine oder die Dusche vergleichsweise weniger als ein Haushalt mit fünf Personen.

Generell lässt sich sagen, dass eine Entkalkungsanlage sich immer dann lohnt, wenn mehr als zwei Personen im Haushalt leben und der Härtegehalt des Wassers recht hoch ist. Gleichzeitig schadet es nicht auch geringe Wassermengen zu entkalken und Geräte vor möglichen Ablagerungen zu schützen.

Welche Entkalkungsanlage ist die beste für ein Einfamilienhaus?

Welches Modell für ein Einfamilienhaus am besten geeignet ist, wird durch den individuellen Wasserverbrauch entschieden. Die Entkalkungsanlage arbeitet in der Regel mit einem Wasserbehälter, der eine bestimmte Menge an gefiltertem und entkalktem Wasser pro Tag zur Verfügung stellt. Umfasst der Tank rund 150 Liter Wasser, sollte dies auch innerhalb eines Tages aufgebraucht werden. Eine Einzelperson könnte damit Probleme bekommen.

Bleibt das Wasser aber lange ungenutzt stehen, kann es zur Ausbildung von unerwünschten Keimen kommen. Im Bundesdurchschnitt verbrauchen wir 120 l Wasser pro Tag und pro Person. Bereits ab einem Zweipersonenhaushalt ist eine größere Anlage also problemlos nutzbar.

Lesen Sie unseren Artikel, um mehr über die Wasserhärte zu erfahren.

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