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Umkehrosmoseanlagen


Umkehrosmoseanlagen, häufig auch nur als Osmoseanlagen bezeichnet, kommen im Rahmen der Wasseraufbereitung zum Einsatz. Sowohl ungenutztes Leitungswasser, als auch Abwasser lassen sich mit den Filteranlagen aufbereiten. Je nach gewünschtem Einsatzbereich gibt es verschiedene Modelle zu entdecken. So eignen sich Modelle mit einer hohen Filterleistung von 60 Litern und mehr pro Stunde sehr gut, um für Aufbereitung von Haushaltswasser genutzt zu werden. Darüber hinaus gibt es Angebote mit mehr oder weniger Filterstufen und mit oder ohne Tank. Welche Osmoseanlage für Sie die beste Wahl ist, muss also individuell bestimmt werden. Aber wie genau funktioniert die Umkehrosmose eigentlich?

Wie funktioniert eine Umkehrosmoseanlage?

Die Umkehrosmoseanlagen sind Wasserfilter. Das System der Umkehrosmose basiert auf den natürlichen Vorgängen der Zellstruktur. Innerhalb einer Zelle findet eine Osmose statt. Dieser Vorgang ermöglicht Wasserteilchen, durch eine halbdurchlässige Membran in die Zellen einzudringen. Unerwünschte Partikel und Stoffe werden dabei abgefangen. Die Membran fungiert hier also als Filter.

Die Umkehrosmose verwendet ebenfalls eine halbdurchlässige Membran, auch als semipermeable Membran bekannt. Diese Membran erlaubt es, unerwünschte Stoffe aus dem Wasser zu filtern:

  • Gelöste Salze & Kalk

  • Organische Produkte

  • Pestizide

  • Chlor

  • Viren

  • Bakterien

Die Membran erlaubt also lediglich Wassermoleküle durchzudringen. Die gefilterte Flüssigkeit besteht aus nahezu reinem Wasser, da selbst kleinste Teilchen wie sogenanntes Submikrometer-Kolloidmaterial zurückgehalten werden.

Die Filtration der Umkehrosmose ist so hochwertig, dass Filterwasser bis zu 99 % von Bakterien befreit wird. Unerwünschte gelöste Salze werden bis zu 95 % entfernt. Aus diesem Grund wird das System der Umkehrosmose seit Jahrzehnten in der Raumfahrt verwendet, um Nutzwasser aufzubereiten und in Trinkwasser umzuwandeln.

Die Bezeichnung Umkehrosmose beruht darauf, dass der Vorgang mit Druck arbeitet. Die natürliche Osmose basiert auf einem Konzentrationsausgleich. Ohne zusätzlichen Druck würde das gefilterte Wasser also wieder in das ungefilterte Wasser zurückfließen. Der künstlich zugeführte Druck ermöglicht eine saubere Separierung der Flüssigkeiten.

Vor- und Nachteile einer Umkehrosmoseanlage

Der große Vorteil einer Osmoseanlage liegt klar auf der Hand: Kein anderes Wasserfiltersystem ist in der Lage, Reinwasser dieser Qualität zu schaffen. Gesundes Trinkwasser lässt sich dank eines integrierten Umkehrosmose-Wasserfilters direkt aus dem Hahn zapfen.

Ist die Umkehrosmoseanlage in das heimische Trinkwassersystem integriert, ist es nicht länger notwendig, Wasser in Flaschen zu kaufen. Das spart Geld und schont die Umwelt. Ganz nebenbei sparen Sie sich auch das Schleppen von Kisten und Getränkepacks.

Der Einbau eines Umkehrosmose-Wasserfilters in das Trinkwassersystem zuhause ist günstiger, als viele denken. Selbst große Anlagen mit Wassertank und vielen Filterstufen übersteigen selten einen Kostenpunkt von 700 Euro. Einfache Modelle beginnen aber bereits bei 150 Euro. Nach dem Einbau fallen kaum Folgekosten an. Die hochwertige Filtermembran muss nur alle vier bis fünf Jahre gewechselt werden. Der Aktivkohlefilter und der Vorfilter sollten jährlich erneuert werden. Da die Kosten für den Kauf von Wasserflaschen wegfallen, rentiert sich eine mittlere Anlage innerhalb weniger Jahre.

Abwassermenge und Pflegeaufwand bedenken

Selbst die besten Umkehrosmoseanlagen produzieren während des Filterprozesses Abwasser. Je nach Art der Anlage werden für die Herstellung von einem Liter Osmosewasser zwischen zwei und zehn Liter Ausgangswasser benötigt. Um dieses Verhältnis zu optimieren, ist es wichtig, den optimalen Wasserdruck zu gewährleisten. In der Regel sollte dieser nicht unter 3 bar liegen – was in modernen Wasseranlagen gegeben ist. Sinkt der Druck darunter, muss eine elektrische Druckpumpe zwischengeschaltet werden, um die optimale Nutzung der Anlage zu sichern. Bei richtig eingestellten Pumpen liegt das Aufbereitungsverhältnis dann bei 1:1,5.

Wird das produzierte Abwasser zum Beispiel für die Toilettenspülung oder als Gartenwasser verwendet, lässt sich der Verbrauch weiter optimieren.

Wie bei allen Filteranlagen, besteht auch bei der Nutzung der Umkehrosmoseanlage die Gefahr der Verkeimung. Um das Osmosewasser und die Wasserausgabe vor Verunreinigungen zu schützen, ist eine regelmäßige Reinigung erforderlich.

Zu guter Letzt bieten vor allem kleine Küchen nicht immer Platz, um eine Umkehrosmoseanlage zu integrieren. Insbesondere dann, wenn auch eine Druckausgleichpumpe notwendig ist. Eine zu kleine Anlage ist unter Umständen nicht leistungsstark genug, um ausreichend Trinkwasser für den ganzen Haushalt aufzuarbeiten.

Welche Umkehrosmoseanlagen gibt es?

Die Anlagen für die Wasseraufbereitung mit Umkehrosmose kommen aber nicht nur für das Trinkwasser zum Einsatz. Im heimischen Umfeld lassen sich auch Regenwasser oder Abwasser aus dem Geschirrspüler aufarbeiten. Solche Anlagen sind eine gute Ergänzung zu einfachen Wasserfiltern in der Trinkwasserversorgung.

Ein klassischer Einsatzbereich sind darüber hinaus Aquarien. Das hochwertige Reinwasser wird häufig für empfindliche Aquariensysteme mit tropischen und subtropischen Fischen sowie Pflanzen verwendet. Aber auch weniger anspruchsvolle Aquarienbewohner profitieren von der Verwendung des hochwertigen Wassers.

Die unterschiedlichen Umkehrosmosesysteme entdecken

Unabhängig vom geplanten Einsatzbereich, haben die einzelnen Systeme verschiedene Ausstattungsmerkmale zu bieten:

  • Pumpe

  • Keimsperre

  • Enthärtungsanlage

  • Ohne Wasseranschluss

  • Tank

Eine integrierte Pumpe ist dann notwendig, wenn der Wasserdruck der Wasserzufuhr nicht ausreichend hoch ist. Die Modelle mit Pumpe benötigen einen Stromanschluss. Osmoseanlagen ohne Pumpe funktionieren gänzlich ohne Strom. Ein weiterer Punkt, der für die Installation dieser umweltfreundlichen Anlagen spricht.

Wenn Sie eine Umkehrosmoseanlage kaufen möchten, sollten Sie unbedingt auf die Anzahl der Filter achten. Einfache Modelle haben drei Filterebenen. Neben der wichtigen Filtermembran gibt es einen Vorfilter. Dieser entnimmt grobe Verschmutzungen. Hinzu kommt ein Aktivkohlefilter. Hier werden die ersten Keime und Bakterien abgefangen. Auch Schwermetalle und andere Schadstoffe bleiben in dieser Filterschicht zurück. Die halbdurchlässige Membran übernimmt anschließend die Endreinigung.

Zusätzliche Keimfilter oder eine Enthärtungsanlage verbessern die Wasserqualität weiter. Top-Modelle nutzen bis zu sieben Filterstufen. Generell lässt sich sagen, dass eine höhere Anzahl von Filterstufen die Wasserqualität zunehmend optimiert.

Umkehrosmoseanlage ohne Wasseranschluss

Im Vergleich zu integrierbaren Umkehrosmoseanlagen, sind die Modelle ohne Wasseranschluss als Auftischgeräte verfügbar. Diese kleinen Anlagen eigenen sich für die Aufbereitung von geringen Wassermengen. Ideal für kleine Haushalte, die eine überschaubare Menge an Trinkwasser benötigen.

Was ist besser: Umkehrsomoseanlage mit oder ohne Tank?

Der Filtervorgang der Umkehrosmoseanlagen arbeitet mit einem niedrigen Durchfluss. Um auf ein frisches Glas Filterwasser nicht ewig warten zu müssen, haben in der Vergangenheit viele Anlagen auf einen Tank zurückgegriffen. Hier wird vorgefiltertes Wasser zwischengelagert und steht bei Bedarf sofort bereit. Allerdings besteht durch die Aufbewahrung im Tank die Gefahr der erneuten Verunreinigung. Gute Systeme bewahren das Wasser unter Druck auf, um die Bildung von Keimen zu verhindern. Aber beim Ablassen des Wassers kann es dennoch zur Luftzufuhr und somit möglichen Verunreinigungen kommen.

Moderne Filteranlagen setzen zunehmend auf größere Filtermembranen, die einen sogenannten Direct Flow ermöglichen. Die größeren Ersatzfilter verursachen jedoch recht hohe Kosten bei einem Wechsel. Wer regelmäßig viel Filterwasser benötigt, ist mit einem Tank gut beraten. Denn der kontinuierliche Wasserfluss minimiert die Gefahr der Verunreinigung. Bei einem gemäßigten Wasserverbrauch sind die Direct Flow Systeme die bessere Wahl.

Welche Umkehrosmoseanlage ist gut?

Grundsätzlich sollte die Filteranlage auf Ihre individuellen Ansprüche zugeschnitten sein. Im Folgenden finden Sie mögliche Ausstattungsmerkmale von hochwertigen Umkehrosmoseanlagen:

  • Geeignet für Trinkwasseraufbereitung

  • Schnelle Wasseraufbereitung – ab 60 l/h

  • Gutes Filter-Abwasserverhältnis – 1:1,5

  • Aktivkohlefilter und Sedimentfilter

  • Nachmineralisierung durch Mineralfilter (Zufuhr von Kalzium und Magnesium)

  • Selbstreinigender Filter mit Spülventil

Welche Desinfektionsmittel benötigt man für Umkehrosmoseanlagen?

Um eine dauerhaft hygienische Nutzung der Anlage zu gewährleisten, ist eine regelmäßige Desinfektion notwendig. Dafür kommen in erster Linie Zitronensäure und Wasserstoffperoxid infrage. Wir raten dazu, auf die natürliche Zitronensäure zurückzugreifen. Dieses Desinfektionsmittel ist hochwirksam und rückstandslos entfernbar. Darüber hinaus beschädigt es nicht die Filtermembran. In unserem Blog erfahren Sie im Detail, wie Sie die Desinfektion mit Zitronensäure korrekt durchführen.

Eine Alternative ist die Verwendung von Wasserstoffperoxid. Dieses Mittel eignet sich sehr gut, um Bakterien und einen möglichen Biofilm zu entfernen. Verzichten Sie generell auf chlorhaltige Mittel. Diese greifen die Membran an und verringern deren Lebensdauer.

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